3:2 Erfolg der Austria im Kabarett von Plainfeld
Auf einem Acker fanden sich die Hunderten Violetten zum Spiel in der Gemeinde Plainfeld ein. Frohen Mutes wartete man auf den Anpfiff zu einer hoffenlich siegreichen Partie.
Das Wetter war schön und das Match konnte starten. Die Austria plagte sich, wie schon so oft in den letzten Spielen, ihr Spiel aufzuziehen. Schon nach den ersten Spielminuten fiel folgendes auf: Die Plainfelder holzten nur so in die Beine der Violetten und nur zu oft wurden diese Vergehen vom Schiedsrichter nicht geahndet.
Dann endlich konnte Kopleder den Führungstreffer erzielen, der jedoch schon Minuten später egalisiert wurde. Die Plainfelder Holzhacker konnten ausgleichen. Dann wieder der Führungstreffer für die Austria und folglich das 2:2 für Plainfeld. So auch der Pausenstand. Unfassbar viele, von Austria-Seite zum Teil lächerliche, Spielunterbrechungen, gegen Ende der 1. Halbzeit, da hat selbst der aufmerksamste Austrianer die Übersicht über die Nachspielzeit verloren.
Und was dann folgte, war reinstes Kabarett, wobei, es war nicht lustig, es war eine Frechheit sondergleichen. Was sich Schiedsrichter Lessacher hier und heute geleistet hat, hat nichts mehr mit "unparteiisch" zu tun. Insgesamt erlitt die Austria 3 Ausschlüsse, wobei hier mindestens 2 davon ein Witz waren. Ein Auszug? Nach Torhüter Trappl's Berührung, regte sich der Plainfelder Betreuer am Boden wie ein schlechter Amateurschauspieler - ROT! Sensationell was hier nach den ersten 15 Spielminuten los war: Die geschätze Hälfte davon war unterbrochen, den Rest wankte der "Schiedsrichter" an der Torautlinie und liebkoste(?!) Plainfelder Betreuer oder verzögerte die Partie wegen Plainfelder Fans, die zu nah am Spielfeld waren. Oder er schimpfte die Austrianer wegen kleinen Rauchbomben und Bengalen. Da waren Sachen dabei, man glaubt es nicht, wenn man nicht dabei war, es würde in aller Ausführlichkeit den Rahmen einfach dermaßen sprengen. Diese Leistung der "Unparteiischen" darf nicht folglos bleiben!
So sei nur mehr gesagt: Die Austria zeigte zu Acht (!!) unglaubliche Moral, obwohl es spielerisch heute nicht gerade toll lief, und so machte Pepi Pecaranin in dieser Skandalpartie in der langen, aber immer noch VIEL zu kurzen Nachspielzeit das 3:2 per Kopf für die Austria. Ein unbeschreiblicher Jubel der auch auf der Verachtung für Schiedsrichter L. basierte!! Die Mannschaft wurde noch gewaltig gefeiert und die Jubelpose vom Ausgeschlossenen Heli Rottensteiner kaufte man ihm sehrwohl ab! Eine derartige Genugtuung es Plainfeld und ihrem Schiedsrichter gezeigt zu haben, ließ die Mannschaft fast ausflippen.
Gut so, Grünau auch nur Unentschieden, alles ist gut!
Dass diese Partie derartig ausarten würde, hätte man nie im Geringsten gedacht, aber wie gesagt, der Meisterexpress rollt weiter und nur das zählt, Schiri hin, Schiri her!
