Völlig verrückt!

Solche Auswärtsspiele wie jenes gegen Adnet durfte man in letzter Zeit selten miterleben. Die Austria setzte sich nach 91 Spielminuten mit 4:3 gegen die Tennengauer in einer feurigen Partie durch.

Die Violetten bekamen defensiv wieder einmal die Rechnung präsentiert, gleich dreimal musste Torhüter Alex Trappl hinter sich greifen. Dumme Fehler führten zur Führung durch Adnet, besonders das 3. Gegentor zum 1:3 beruhte auf einem katastrophalen Abwehrfehler.

Obwohl die Austria früh nach einem Traumschuss ins Kreuzeck durch Stefan Federer in Führung ging ließ der Offensivdrang langsam aber stetig nach, Adnet erzielte nach 2 Torchancen 2 Tore zur Halbzeitführung. Nach dem 1:3 in der 65. Spielminute schwante der violetten Fanschar schon wieder Übles. Sollte es die 2. Saisonniederlage werden? Und das Ganze wieder auswärts? Vieles wies darauf hin, tat sich die Austria doch noch immer schwer in Richtung Adneter Tor.

Doch dann kam die 74. Minute und der diesmal durchspielende Oko Trappl netzte zum Anschlusstreffer ein. Nur Minuten später der Ausgleich durch Pecaranin! 3:3! War dieses Ergebnis schon Balsam auf die Wunden der leidgeprüften Austrianer kam es doch glatt noch besser: Oliver Trappl brachte die Kugel nach einer starken Einzelaktion von links um Haaresbreite noch in den Strafraum und der eingewechselte Lenz bugsierte den Ball in allerletzter Minute ins Tor. Unfassbar! 4:3 Auswärtssieg!

Obwohl man sich nur zu gerne eine solidere Abwehrleistung wünscht - solche Spiele gehen einfach unter die Haut!

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