Scheitert die Mission "RLW" auf der Zielgeraden?

Nachdem Austria Salzburg bereits in Maria Alm mit Müh und Not einen 1:0 Erfolg über die Distanz retten konnte, Vater des Erfolges war Goalie Alex Trappl der einen Elfmeter parieren konnte, und einem glücklosen Remis gegen den SV Anthering, bei dem viele Chancen, wie auch schon gegen Maria Alm, ungenutzt blieben, folgte nun eine in dieser Weise durchaus verdiente Niederlage der "Violetten".

Aber als nacheinander: Die Fans der Salzburger Austria trafen sich gegen 15 Uhr am Mozartplatz um gemeinsam in Richtung Nonntal und damit zum Spiel SAK gegen Austria Salzburg zu marschieren. Ein imposantes Bild, einer friedlich durch die Salzburger Altstadt ziehenden violetten Masse, bot sich den Besuchern des stattfindenden "Kai-Festes".

Bei kalten, unfreundlichen Witterungsverhältnissen wurde das Spiel der beiden traditionsreichen Stadtvereine angepfiffen. Nachdem die Austria die ersten zwanzig Minuten dominieren konnte, schlugen die Nonntaler, entgegen dem Spielverlauf, eiskalt zu - 1:0 durch Larionows, der alleine gegen Alex Trappl leichtes Spiel hatte. Die violette Abwehrreihe wurde mit nur einem Pass auseinander genommen. Die Folge auf Seiten der Austria waren enorme Unsicherheit, was zur Folge hatte, dass der SAK bei einem Latten- und einem Pfostenschuss Pech hatte, die Austria nun das Glück hatte, dass ihr in den vergangenen Spielen fehlte. Mit dem knappen Rückstand von 1:0 ging es in die Pause.

Nach der Pause dasselbe Bild: Die Austria agierte sehr unsicher. Bernd Winkler, der schon im Hinspiel einen Elfmeter nicht verwerten konnte, trat abermals zum Punkt, nachdem der Schiedsrichter zu Gunsten der Austria auf den Punkt zeigte. Der Torhüter des SAK konnte den Elfmeter parieren.

Die Chance auf den Ausgleich konnte Zarko Cavic nach einer guten Stunde, nach einem herrlichen Solo mit einem flachen Schuss ins Tor nutzen - na endlich dachten sich wohl viele der anwesenden 1500 Zuschauer - 1:1 jetzt geht’s los ...

Doch praktisch im Gegenzug konnte der SAK die Führung zurück erobern - 2:1 für die Nonntaler in der 62. Minute erneut durch Larionows.

Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Stanislav Vasilj, der zu seinem ersten Meisterschaftseinsatz im violetten Dress kam, vergab die Chance auf den Ausgleich - er vergab wie zuvor schon Bernd Winkler einen Elfmeter.

Was sich nach dem Schlusspfiff abspielte, hatte mit Fußball oder ähnlichem nichts zu tun. Einige Vollidioten in Reihen "unserer" Austria-Familie stürmten das Feld und schreckten auch nicht vor Übergriffen auf Spieler, Trainer oder Funktionäre zurück. Auch auf eigene Leute wurde eingeschlagen! Unglaubliche Szenen, die der Austria bei der Realisierung ihrer (unserer) Ziele (Stadionneubau) nicht behilflich sein werden.

Es stimmt zwar, dass in der Mannschaft seit Wochen der "Wurm" drinnen ist und die gewohnten Leistungen nicht abgerufen werden können. Und es ist auch richtig, dass man sich von den Spielern der "Austria" mehr Kampf erwarten darf - ganz getreu dem Zitat. "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!" Genau dieser Kampf hat gestern gefehlt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft bereits in zwei Wochen eine Reaktion zeigt und beim Heimspiel gegen den FC Puch ihr wahres Können zeigt und dass der Vorstand eine Lehre aus den Szenen von gestern zieht und die Verantwortlichen der tumultartigen Szenen nach dem Spiel ein für alle Mal aus den Kreisen der "violetten" Familie verbannt.

Noch einmal zurück zum Sportlichen: Nachdem der ertse Verfolger Hallwang am Donnerstag sein Spiel gegen Strasswalchen mit 2:1 verloren hatte, bleibt die Austria in de rTabelle 2 Punkte vorne, vergab aber mit dieser Niederlage die große Chance den Vorsprung auf Hallwang wieder auszubauen. Es bleibt zu hoffen, dass die "Mission Regionalliga West" nicht auf der Zielgeraden zur "Mission Impossible" wird.

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SAK vs. SV Austria Salzburg inkl. Fußmarsch ins Nonntal (15 Fotos)

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